Pfingsten (vom griechischen Wort pentekoste, dt.: soviel wie Fünfzig) ist ein christliches Hochfest und beginnt fünfzig Tage nach dem Ostersonntag (Auferstehung Christi) und somit zehn Tage nach Christi Himmelfahrt. Der Pfingstmontag und Pfingstsonntag sind feste Bestandteile des Pfingstfestes. Pfingstmontag ist in Deutschland, Schweiz und Österreich ein gesetzlicher Feiertag.

Pfingsten und die Verbreitung der christlichen Kirche

Pfingsten bezeichnet das Ende der Osterzeit. An Pfingsten wird gleichzeitig die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert. Den biblischen Überlieferungen zufolge soll dieser am fünfzigsten Tag nach der Auferstehung unter lauter Geräuschkulisse erschienen sein und die Jünger erfüllt haben. Demnach verloren sie jegliche Ängste und waren in der Lage, sich in unterschiedlichen Sprachen auszudrücken. Dieses Ereignis wird ebenfalls als Pfingstwunder bezeichnet.

Beeinflusst durch diese Erscheinung fingen sie an, die Taten Jesu und den christlichen Glauben zu predigen und zu verbreiten. Aus diesem Grund wird Pfingsten auch als Geburtsstunde der christlichen Kirchen angesehen.

Der Ursprung des Pfingstfestes

Das Pfingstfest und seine Entstehung hängen eng mit zwei damaligen wichtigen Erntefesten des jüdischen Glaubens zusammen. Das erste Erntefest, auch Pessah genannt, wurde zum ersten Vollmond im Frühling gefeiert. Erst fünfzig Tage später wurde die zweite Ernte eingeholt und das zweite Fest gefeiert. Dieser Tag wurde Schawout genannt.

An Schawout ereignete sich die Entsendung des Heiligen Geistes, sodass sich daraus nach einiger Zeit das Pfingstfest entwickelte. Ursprünglich dauerte das Pfingstfest acht Tage, wurde aber mit der Zeit auf zwei Tage (Pfingstsonntag und – Montag) verkürzt.

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