Osterbräuche in anderen Ländern – wie feiert die Welt Ostern?

Osterbräuche weltweit

Ostern ist einer der wichtigsten Feiertage für Christen weltweit, aber auch in vielen nicht-christlichen Kulturen gibt es verschiedene Bräuche und Traditionen, die mit dem Frühlingsfest verbunden sind. So feiert die Welt Ostern:

Griechenland

In Griechenland wird das Osterfest mit vielen traditionellen Bräuchen und Zeremonien gefeiert. Eine wichtige Tradition ist die „Epitafios“-Prozession, bei der die Gläubigen mit einem geschmückten Begräbniswagen die Straßen entlanggehen, um die Kreuzigung Christi zu gedenken. Am Ostermorgen brechen die Menschen das Fasten mit einer traditionellen Mahlzeit namens „Mageritsa“, einer Suppe aus Lammleber und Kräutern. Ein weiterer Brauch ist das Färben von rohen Eiern in Rot, um das Blut Christi zu symbolisieren, und das Brechen der Eier nach der Mitternachtsmesse.

Polen

In Polen gibt es viele traditionelle Osterbräuche, darunter das „Święconka“ oder „Segnen des Osterkorbs“, bei dem die Menschen traditionelle Speisen wie Brot, Wurst und Eier in einem Korb zur Kirche bringen, um sie segnen zu lassen. Die Menschen in Polen malen auch Eier mit komplizierten Mustern und Designs, die als „Pisanki“ bekannt sind. Ein weiterer Brauch ist das Osterlamm, ein süßes Gebäck aus Hefeteig in Form eines Lammes.

Spanien

Ostern, oder Semana Santa, ist eine wichtige religiöse Feier in Spanien. Die Woche vor Ostersonntag ist eine Zeit der Andacht und der Feier, in der Menschen aus verschiedenen Regionen Spaniens ihre eigenen Bräuche und Traditionen feiern.

Eine der bekanntesten Traditionen in Spanien während der Semana Santa sind die Prozessionen. Die Prozessionen finden fast jeden Tag in verschiedenen Städten und Dörfern statt und zeigen Szenen aus der Leidensgeschichte Christi. In vielen Städten werden die Prozessionen von Bruderschaften organisiert, die aus Männern und Frauen bestehen, die sich der religiösen Andacht verschrieben haben. Die Mitglieder tragen Kapuzen und Roben, die ihre Identität verbergen sollen, um sich auf das Gebet und die Andacht zu konzentrieren.

Während der Prozessionen tragen die Mitglieder der Bruderschaften schwere Holz- oder Metallkreuze, Statuen von Jesus Christus und der Jungfrau Maria sowie andere religiöse Gegenstände, die sie durch die Straßen tragen. Die Prozessionen sind oft von Musik, Gebeten und Glockengeläut begleitet und ziehen Zuschauer aus der ganzen Welt an.

Ein weiterer wichtiger Brauch während der Semana Santa in Spanien ist das Spielen von „Saetas“. „Saetas“ sind kurze, religiöse Gesänge, die während der Prozessionen von Menschen gesungen werden, die sich an Fenstern oder auf Balkonen versammeln, um den Prozessionen zuzusehen. Diese Gesänge sind oft sehr emotional und ausdrucksstark und sollen die tief empfundene religiöse Andacht der Sänger widerspiegeln.

Eine weitere Tradition in Spanien während der Semana Santa ist das Essen von traditionellen Gerichten wie „Torrijas“ und „Potaje de Vigilia“. „Torrijas“ sind eine Art French Toast, die mit Milch, Zucker und Zimt zubereitet und in Olivenöl gebraten werden. „Potaje de Vigilia“ ist ein Eintopfgericht, das aus Kichererbsen, Spinat, Kartoffeln und Stockfisch besteht und traditionell am Karfreitag serviert wird, da an diesem Tag kein Fleisch gegessen wird.

Norwegen

Ostern, oder „Påske“ auf Norwegisch, ist in Norwegen eine wichtige Feier, die von der Mehrheit der Bevölkerung gefeiert wird. Die Feierlichkeiten beginnen etwa eine Woche vor Ostern und dauern bis zum Ostermontag. Es gibt viele Bräuche und Traditionen, die mit Ostern in Norwegen verbunden sind.

Eine der bekanntesten Traditionen in Norwegen ist das „Påskekrim“, was wörtlich übersetzt „Osterkrimi“ bedeutet. Während der Osterferien werden viele Krimis im Fernsehen und Radio ausgestrahlt, und viele Menschen lesen Krimis und Thriller während dieser Zeit. Es ist nicht ganz klar, woher dieser Brauch kommt, aber es wird vermutet, dass er in den 1920er Jahren entstand, als es populär wurde, Krimis in Zeitschriften zu veröffentlichen.

Ein weiterer wichtiger Brauch ist das „Påskeegg“, oder das Oster-Ei. In Norwegen sind Eier ein wichtiges Symbol für Ostern und werden in verschiedenen Formen und Größen dekoriert. Eine beliebte Tradition ist es, Eier auszublasen, um sie dann zu bemalen oder zu verzieren. In den Geschäften gibt es auch spezielle Oster-Eier, die oft mit Süßigkeiten oder kleinen Überraschungen gefüllt sind.

Eine weitere Tradition ist das „Påskeliljer“ oder Osterglocken, die während der Osterzeit in vielen Häusern und Kirchen zu finden sind. Diese Blumen sind ein Symbol für das Wiederaufleben des Lebens und werden oft als Geschenk ausgetauscht oder als Dekoration für das Osterfest genutzt.

Eine besondere Feier, die in Norwegen zu Ostern stattfindet, ist die „Påskefjell“, oder Oster-Bergtour. Viele Norweger nutzen die Osterferien, um in die Berge zu gehen und Ski zu fahren oder zu wandern. Es ist auch üblich, in Hütten in den Bergen zu übernachten und die Natur zu genießen.

Am Karfreitag, dem „Langfredag“, finden in vielen Kirchen in Norwegen besondere Gottesdienste statt. Es ist auch üblich, dass Familien an diesem Tag eine einfache Mahlzeit aus Brot und Suppe zu sich nehmen und auf Fleisch verzichten. Am Ostersonntag gibt es oft eine festliche Mahlzeit, bei der Lamm oder Fisch auf den Tisch kommen.

Italien

In Italien ist Ostern, oder „Pasqua“ auf Italienisch, eine der wichtigsten religiösen Feiern des Jahres. Die Feierlichkeiten beginnen am Palmsonntag und dauern bis zum Ostermontag. Es gibt viele Bräuche und Traditionen, die mit Ostern in Italien verbunden sind.

Ein wichtiger Brauch ist das „Scoppio del Carro“, das in Florenz gefeiert wird. Ein mit Feuerwerkskörpern gefüllter Wagen wird durch die Straßen gezogen und am Ostersonntag auf dem Platz vor dem Dom zum Explodieren gebracht.

Eine weitere Tradition in Italien ist die Prozession am Karfreitag, die in vielen Städten stattfindet. In Rom führt der Papst die Prozession durch das Kolosseum und in vielen anderen Städten tragen Gläubige eine Statue des gekreuzigten Christus durch die Straßen.

In Süditalien ist es üblich, Karfreitag und Ostersonntag mit Prozessionen der „Misteri“ oder „Sacri Gruppi“ zu feiern, die lebensechte Darstellungen der Leiden Christi zeigen.

Ein weiterer wichtiger Brauch ist das „Colomba di Pasqua“, ein Osterkuchen in Form einer Taube, der in ganz Italien verkauft wird. Eine weitere traditionelle Speise zu Ostern ist „Agnello al forno“, ein Lammgericht, das oft am Ostersonntag serviert wird.

In vielen Regionen Italiens gibt es auch besondere Ostermärkte, auf denen kunsthandwerkliche Produkte und kulinarische Spezialitäten verkauft werden. In einigen Städten werden auch Osterfeuer entfacht, um den Frühling zu begrüßen.

Frankreich

In Frankreich ist Ostern, oder „Pâques“ auf Französisch, ein wichtiger Feiertag, der hauptsächlich als Familienfest gefeiert wird. Es gibt viele Bräuche und Traditionen, die mit Ostern in Frankreich verbunden sind.

Eine der bekanntesten Traditionen ist das „Osterklingeln“ (sonner les cloches de Pâques). Am Karfreitag werden die Glocken in den Kirchen Frankreichs zum letzten Mal geläutet und schweigen dann bis zum Ostersonntag. Es wird erzählt, dass die Glocken nach Rom fliegen, um von dort aus zurückzukehren und an Ostern wieder zu läuten. Kinder freuen sich darauf, dass die Glocken „Oster-Eier“ (des oeufs de Pâques) in ihren Gärten und auf Balkonen verstecken.

Eine weitere Tradition in Frankreich ist das Osteressen (le repas de Pâques), das oft im Familienkreis gefeiert wird. Eine der bekanntesten Spezialitäten ist der Osterlammkuchen (l’agneau pascal), der oft aus Brioche-Teig geformt wird. In einigen Regionen Frankreichs ist es üblich, zum Osteressen Meeresfrüchte zu servieren.

In einigen Teilen Frankreichs gibt es auch Ostermärkte, auf denen Kunsthandwerk und kulinarische Spezialitäten verkauft werden. Eine der bekanntesten Ostermessen findet jedes Jahr in Bessières im Südwesten Frankreichs statt, wo ein riesiger Omelett aus mehreren tausend Eiern zubereitet wird.

In einigen Regionen Frankreichs gibt es auch traditionelle Osterprozessionen (processions de Pâques), bei denen Gläubige durch die Straßen ziehen und biblische Szenen darstellen. Eine der bekanntesten Prozessionen findet in Collioure statt, einem malerischen Küstenort im Süden Frankreichs.

England

Ostern, auch bekannt als „Easter“ in England, ist ein wichtiger Feiertag, der traditionell mit religiösen Bräuchen und Festlichkeiten gefeiert wird. Es gibt viele einzigartige Osterbräuche in England, von denen einige bis ins Mittelalter zurückreichen.

Eine der bekanntesten Traditionen in England ist das Ostereier-Rollen (Easter Egg Rolling), das vor allem in den nördlichen Grafschaften wie Lancashire und Northumberland praktiziert wird. Dabei rollen die Menschen bunt bemalte Eier von einem Hügel hinunter. Derjenige, dessen Ei am weitesten rollt, gewinnt.

In vielen Gemeinden in England finden auch Osterparaden (Easter Parades) statt, bei denen Menschen in bunten Kostümen und Hüten durch die Straßen ziehen. Diese Paraden haben oft religiöse Themen und werden von Bands und Orchestern begleitet.

Eine weitere beliebte Tradition in England ist das Osterfeuer (Easter Bonfire), das am Ostersonntag in einigen Dörfern und Städten stattfindet. Dabei werden große Feuer entzündet, um die Ankunft des Frühlings zu feiern und böse Geister zu vertreiben.

In einigen Teilen Englands ist es auch üblich, „Hot Cross Buns“ zu essen, ein Gebäck mit Rosinen und Gewürzen, das mit einem Kreuz verziert ist. Diese Brötchen sind seit Jahrhunderten Teil der Ostertradition in England.

In der Kirche wird Ostern mit speziellen Gottesdiensten und Feierlichkeiten gefeiert, darunter der Gottesdienst am Karfreitag und der Oster-Gottesdienst am Ostersonntag. Viele Gemeinden halten auch spezielle Ostergottesdienste für Kinder ab, bei denen Ostergeschichten erzählt und Aktivitäten durchgeführt werden.

Portugal

Ostern, auch bekannt als „Páscoa“ in Portugal, ist ein wichtiger Feiertag, der traditionell mit religiösen Bräuchen und Festlichkeiten gefeiert wird. Es gibt viele einzigartige Osterbräuche in Portugal, von denen einige bis ins Mittelalter zurückreichen.

Eine der bekanntesten Traditionen in Portugal ist der Folar de Páscoa, ein süßes Brot, das oft mit Eiern und Schinken gefüllt ist und speziell zu Ostern gegessen wird. Ein weiteres traditionelles Gericht zu Ostern ist der Lammeintopf, der „Ensopado de Borrego“ genannt wird.

In vielen Gemeinden in Portugal finden auch Osterprozessionen statt, bei denen Menschen in religiösen Gewändern durch die Straßen ziehen und Szenen aus der Leidensgeschichte Jesu darstellen. Die bekannteste Osterprozession ist die Prozession von Braga, die als eine der beeindruckendsten in Europa gilt.

In der Kirche wird Ostern mit speziellen Gottesdiensten und Feierlichkeiten gefeiert, darunter die Messe am Karfreitag und der Oster-Gottesdienst am Ostersonntag. In einigen Regionen von Portugal, wie zum Beispiel in Braga, werden in der Woche vor Ostern auch spezielle Gottesdienste abgehalten, die als „Cerimónias da Semana Santa“ bekannt sind.

In einigen Teilen Portugals ist es auch üblich, „Folar“ zu essen, ein Gebäck, das oft mit Eiern und Chorizo gefüllt ist und zu Ostern verschenkt wird. In einigen Regionen wird Folar auch herzhaft zubereitet und mit Schinken oder anderen Zutaten gefüllt

USA

In den USA gibt es viele verschiedene Osterbräuche, darunter das Färben von Eiern und das Ostereiersuchen. Eine traditionelle Mahlzeit am Ostersonntag ist der Schinken, der oft mit einer süßen Glasur und Beilagen wie Kartoffeln und Gemüse serviert wird. Es gibt auch Osterparaden, bei denen Menschen in bunten Kostümen durch die Straßen ziehen, sowie Osterhasen, die Geschenke und Süßigkeiten an Kinder verteilen.

Mexiko

In Mexiko beginnt die Semana Santa (Ostern) am Palmsonntag und dauert bis zum Ostersonntag. In dieser Woche gibt es viele Bräuche und Traditionen, die von den Menschen in verschiedenen Teilen des Landes befolgt werden.

Eine der bekanntesten Traditionen ist das „La Judea“-Spiel, das in vielen Städten und Dörfern in Mexiko aufgeführt wird. Das Spiel erzählt die Geschichte der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi und wird von Schauspielern nachgestellt. Es gibt auch Prozessionen und Paraden, bei denen Gläubige mit Kerzen und Bildern von Jesus und der Jungfrau Maria durch die Straßen ziehen.

Eine weitere wichtige Tradition in Mexiko ist das Bauen von Osteraltären. Die Altäre werden oft in Kirchen und Häusern aufgebaut und sind mit Blumen, Kerzen und Bildern von Jesus und der Jungfrau Maria geschmückt. Die Altäre sollen die Auferstehung Christi symbolisieren und dienen als Ort der Andacht und des Gebets.

Eine traditionelle Ostermahlzeit in Mexiko ist „Bacalao“, ein Gericht aus getrocknetem Kabeljau, Tomaten, Zwiebeln und Oliven. Es wird oft mit Reis und Bohnen serviert. Ein weiteres traditionelles Gericht ist „Capirotada“, ein süßer Auflauf aus Brot, Käse, Rosinen und Sirup.

Am Karfreitag, dem Tag der Kreuzigung Christi, ist es in Mexiko üblich, kein Fleisch zu essen. Stattdessen essen die Menschen Fisch und Meeresfrüchte, um das Fasten zu brechen. In einigen Teilen des Landes gibt es auch Prozessionen, bei denen Gläubige schwere Holzkreuze durch die Straßen tragen, um ihre Andacht und Opferbereitschaft zu zeigen.

Am Ostersonntag feiern die Menschen in Mexiko die Auferstehung Christi mit Gottesdiensten, Prozessionen und Festen. Es ist ein Tag der Freude und des Dankes und wird oft mit Familienfesten und besonderen Mahlzeiten gefeiert.

Brasilien

Ostern oder „Páscoa“ ist in Brasilien eine wichtige religiöse Feier und wird von der Mehrheit der brasilianischen Bevölkerung, die überwiegend katholisch ist, gefeiert. Es gibt verschiedene Bräuche und Traditionen, die mit Ostern in Brasilien verbunden sind.

Eine der wichtigsten Traditionen in Brasilien ist das „Festa da Semana Santa“ oder das Fest der Heiligen Woche. Dieses Fest beginnt am Palmsonntag und dauert bis zum Ostersonntag. Während dieser Woche werden verschiedene religiöse Feiern und Prozessionen abgehalten, die die Leidensgeschichte Christi darstellen. Besonders bekannt ist die Prozession „Procissão do Fogaréu“ in der Stadt Goiás, bei der Männer in weißen Gewändern mit brennenden Fackeln durch die Straßen ziehen, um das Leiden Christi zu symbolisieren.

Eine weitere Tradition in Brasilien ist das „Osterfrühstück“ oder „Café da Manhã de Páscoa“. Dieses Frühstück wird am Ostersonntag mit Freunden und Familie gefeiert und besteht aus verschiedenen Leckereien wie Schokolade, Kuchen, Gebäck und anderen Süßigkeiten. Das Frühstück ist oft sehr opulent und ausgiebig.

In einigen Regionen Brasiliens gibt es auch den Brauch, „Bumba-meu-Boi“ oder „Boi-bumbá“ zu feiern. Diese Feier ist eine Kombination aus christlichen und afro-brasilianischen Traditionen und wird oft mit Ostern in Verbindung gebracht. Bei der Feier wird eine Geschichte erzählt, in der ein Stier (Boi) getötet wird, um das Leiden Christi zu symbolisieren. Es gibt auch Tänze, Gesänge und Paraden, die Teil dieser Feier sind.

Ein weiterer wichtiger Brauch in Brasilien ist das Schenken von Schokoladenhasen und anderen Ostereiern. Diese Tradition wurde von portugiesischen Einwanderern in Brasilien eingeführt und hat sich im Laufe der Zeit zu einer wichtigen Tradition entwickelt. Es gibt auch spezielle Schokoladenprodukte, die für Ostern hergestellt werden, wie zum Beispiel „Ovos de Páscoa“ oder Ostereier, die oft in verschiedenen Größen und Formen erhältlich sind.

Philippinen

Ostern, auch bekannt als „Pasko ng Pagkabuhay“ auf den Philippinen, ist ein wichtiger Feiertag in diesem mehrheitlich katholischen Land. Die Osterzeit beginnt in den Philippinen mit dem Aschermittwoch und endet mit dem Pfingstsonntag.

Eine der bekanntesten Ostertraditionen auf den Philippinen ist die Durchführung von Prozessionen und Passionsspielen, bei denen biblische Geschichten aus der Leidensgeschichte Jesu dargestellt werden. Die Stadt San Fernando in der Provinz Pampanga ist bekannt für ihre jährliche Karwochenfeier, die als „Lenten Rites“ bekannt ist. Die Feierlichkeiten umfassen verschiedene Aktivitäten wie Kreuzigungsnachstellungen und Prozessionen.

Ein weiteres wichtiges Ereignis in der Osterzeit auf den Philippinen ist das „Salubong“, eine nächtliche Prozession, bei der die Statue der Jungfrau Maria und die Statue von Jesus Christus in einer symbolischen Begegnung vereint werden. Nach der Begegnung wird eine Messe gefeiert.

Es ist auch üblich, in der Karwoche „Pabasa“ zu singen, ein traditionelles musikalisches Erzählen der Passion Christi. „Pasyon“ ist ein weiteres beliebtes Ritual, bei dem ein Gruppe von Gläubigen während der Karwoche 24 Stunden am Tag die Leidensgeschichte Christi liest und singt.

In einigen Regionen der Philippinen, wie z.B. in der Provinz Batangas, werden „Morrow Money“ und „Holy Week Money“ ausgegeben, was bedeutet, dass die Menschen in der Gemeinde einander Geld als Zeichen der Wertschätzung geben.

Ein weiterer wichtiger Teil der Osterfeierlichkeiten auf den Philippinen ist das Essen. In einigen Regionen werden während der Karwoche fleischlose Gerichte serviert, und am Ostersonntag werden traditionell spezielle Gerichte wie „Lechon“, ein gegrilltes Spanferkel, zubereitet.

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