Dreifaltigkeit – die Wesenseinheit Gottes in drei Personen

Dreifaltigkeit

Der Dreifaltigkeitssonntag ist ein kirchlicher Feiertag und wird am Sonntag nach Pfingsten begangen. Andere Bezeichnungen sind „Dies Trinitatis“, „Ominica Trinitatis“, „Pentecoste clausum“ oder auch Salvatorstag.

Die Bedeutung der Dreifaltigkeit

Der Dreifaltigkeitssonntag ist dem Gedenken an der Wesensvereinigung von Gott, dem Sohn Jesus Christus und dem Heiligen Geist gewidmet. Dabei werden diese nicht als drei unabhängige Gottheiten, sondern als drei aus Gott entsprungene Wesen angesehen. Diese Sichtweise der christlichen Theologie wird als Dreifaltigkeit oder Trinität bezeichnet.

Geschichtlicher Hintergrund – Monotheismus und Trinität

Die Wurzeln des Dreifaltigkeitstages lassen sich bis in das 3. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Kirche lag in ständiger Auseinandersetzung mit dem Arianismus, der einen strengen Monotheismus und damit keine Gleichstellung von Gott und Jesus Christus predigte. Die Trinitätssichtweise setzte sich schließlich durch. Damit wurden Gott, der Sohn Jesus Christus und der Heilige Geist zwar als unterschiedliche Wesen angesehen, die sich aber in dem Wesen des einen Gottes zusammenschließen.

Heutzutage wird der Dreifaltigkeitssonntag von allen größeren christlichen Glaubensgemeinschaften beispielsweise der orthodoxen, evangelischen und römisch-katholischen Kirche, nicht jedoch von Religionen wie z.B. dem Judentum anerkannt.

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